Vom VDTL* zum VDTL***
Nach bestandener VDTL*-Bronze Prüfung gilt es erst einmal im Rahmen von Tauchgängen (mindestens 25 Tauchgänge zwischen 10 und 30 m) praktische Erfahrung zu sammeln. Wie beim Autoführerschein lernt man in der Ausbildung nur die Grundfertigkeiten und -regeln, festigen und perfektionieren kann man es aber nur durch ständige Übung, Wiederholung und Anwendung des Gelernten.Hier bietet der VDTL auf dem Weg zur nächsten Leistungsstufe mit seinen Spezialbrevets eine gute Grundlage für den weiteren Weg als Taucher. Neben den beiden für den VDTL**-Silber-Taucher vorgeschriebenen Kursen Orientierung / Gruppenführung und Wasserrettung / Unfallrettung, besteht die Möglichkeit, sich in zehn anderen Bereichen aus- und fortzubilden.
Nach der bestandenen VDTL**-Prüfung folgt eine weitere Praxisphase von min. 30 Tauchgängen zwischen 10 und 40 m, sowie die Spezialbrevets Großgruppenführung und ein weiteres nach Wahl. Im Rahmen der fünf Prüfungstauchgänge zeigt der Prüfling dann, dass er alle nötigen Kenntnisse erworben und gefestigt hat und er in der Lage ist, Tauchgänge eigenverantwortlich zu planen und durchzuführen. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf den Tauchpartner gelegt, da dieser bei einem VDTL***-Gold-Taucher auch ein frisch brevetierter VDTL*-Bronze-Taucher (oder äquivalent) sein kann.
Sollte nach dem VDTL***-Gold-Brevet noch Interesse an weiterer Aus- und Fortbildung bestehen, so kann dies über die weiteren Spezialbrevets oder durch die Ausbildung zum Tauchlehrer-Assistenten bzw. VDTL-Tauchlehrer (TL*-TL***) erfolgen. Naturgemäß verschiebt sich hier der Schwerpunkt der Ausbildung mehr und mehr auf den Faktor "Mein Tauchpartner" und das Lehren des Tauchens. Für Fragen in diese Richtung steht die Geschäftststelle bzw. das Ressort Tauchlehreraufnahme gerne zur Verfügung.