Berichte aus dem Alltag des VDTL
Die Seite stellt eine Sammlung verschiedener Berichte aus dem Alltag des Verbandes dar. Erlebnisberichte von unseren Fortbildungsseminaren, Geschichten von der Messe und all die kleinen Anekdoten, die wir so erleben.Viel Spaß beim lesen!
Kinder-TL-Seminar, Bodensee EU-Zertifizierung - es ist vollbracht!!! Berichte 2009 Seminare 2008 Seminare 2006 Seminare 2005
Kinder-TL-Seminar, Bodensee

Ausbildung in Theorie...
Doch das schlechte Wetter tat der Motivation, der aus dem gesamten Bundesgebiet stammenden Teilnehmer keinen Abbruch. Vom Newcomer bis zum Profi war alles vertreten, um gemeinsam mit der Kursleiterin Martina Banholzer das ganz neu, von Bernhard Sax und Martina Banholzer, gestaltete Handout Kinder-Tauchlehrer durchzuarbeiten.
Trotz des kalten Wetters draußen, wurde drinnen heiß über Physiologie, Psychologie, Entwicklungsstufen, Medizinische Grundlagen und vieles mehr von Kindern referiert. Dabei wurden bereits gemachte Erfahrungen aus anderen Sportarten oder Vereinen mit Kindern eingebracht, was nicht nur die Newcomer aufsogen wie ein Schwamm. Mit Hausaufgaben endete der erste Tag.

..und selbstverständlich Praxis
Auch wenn einige kleine Tauchpiraten nach dem ersten Tauchgang leicht zitternd am Ufer standen, doch die Lust auf einen zweiten war größer! Mit einem breiten Grinsen auf beiden Seiten nach den Tauchgängen war mehr als deutlich, nicht nur den Tauchpiraten hat es Spaß gemacht. Aber es war noch lange nicht Schluss, zumindest für die Kursteilnehmer. Während sich die kleinen Piraten vermutlich mit warmen Getränken erholten, war Manöverkritik angesagt. Gleich danach mussten die Köpfe der Großen bei dem schriftlichen Abschlusstest mächtig rauchen.
Nach Bekanntgabe der Ergebnisse konnten alle Teilnehmer glücklich und erleichtert ihre Urkunden zum Kinder-Tauchlehrer entgegen nehmen. Bei einem entspannten Kaffee an der Strandpromenade des Bodensees, gab es ein Feedback der Teilnehmer des Pilotlehrganges für die zukünftigen Kurse des Kinder-Tauchlehrers, um weiter ein hohes Ausbildungsniveau im VDTL zu garantieren.
Im Namen aller Teilnehmer möchte ich mich beim VDTL, insbesondere bei Martina Banholzer und ihren netten Helfern im Hintergrund, für die gelungene und informative Veranstaltung bedanken und wünsche eine rege Teilnahme in der Zukunft. Denn nicht nur Newcomer können noch etwas lernen.
Marco Kurze
EU-Zertifizierung - es ist vollbracht!!!

Müde aber Glücklich
Nach langen Sitzungen im Vorstandskreis, intensiven Arbeitstreffen mit dem Zertifizierungsverantwortlichen sowie einer durch ihn begleiteten TL-Prüfung gab es aber grünes Licht von der Zertifizierungstelle. Doch damit war das Ziel noch lange nicht erreicht.
In weiteren langen (Nacht-)Sitzungen mussten nun alle Änderungen schriftlich fixiert, das Brevetsystem neu durchdacht und schlußendlich ein paar Neuerungen eingeführt werden.
Im Rahmen der BOOT 2010 konnten dann aber schlußendlich die Korken knallen und eine Woche später lag uns dann auch endlich die ersehnte Urkunde vor.
Der Dank gebührt an dieser Stelle all den offensichtlichen und auch stillen Helferlein, die diesen Schritt möglich gemacht haben!
Daniel Krabbe
Tauchlehrerprüfung, 2009

Theorie muss sein...

...aber auch Praxis
Nach anfänglich schlechten Wetter- und Wasserbedingungen war „Neptun“ dem gesamten Team doch noch so wohlgesonnen, dass einige Prüfungstauchgänge sogar bei strahlendem Sonnenschein „genossen“ werden konnten.
Die Kandidaten – 2 TL*, 2 TL** und 1 TL*** - waren hoch motiviert und absolvierten den theoretischen Unterricht, die ABC-Übungen im kalten Pool sowie die meisten der anspruchsvollen Tauchgänge mit Bravour.
Prüflinge und Prüfer waren engagiert und gut gelaunt und haben wie immer viel dazu gelernt.
Die Atmosphäre des Club Aldina hat dazu beigetragen, dass niemand verhungert und/oder verdurstet ist und jeder zwischendurch auch mal „entspannen“ konnte.
Danke allen Prüfern, Prüflingen und Denen, die sie unterstützt haben.
Tina Banholzer

Prüfung 2009
Pädagogikseminar, 2009
Vom 23 – 26.03.09 fand das Pädagogik Seminar des VDTL in Viernheim statt. Wir trafen uns in den Seminarräumen des Tauchzentrum Rhein-Neckar, deren Besitzer Bernhard Sax ist.Wir, das sind Ralf Fuhr, Roland Hofmann und Christian Benz, hatten uns für dieses Seminar eingeschrieben. Mit gemischten Gefühlen fanden wir uns am Morgen des 23ten März in den Seminarräumen ein.
Tina Banholzer und Bernhard Sax begrüßten uns sehr herzlich. Nach einer kurzen Vorstellung wurde uns das Seminarprogramm vorgestellt.
Didaktik, Methodik, Pädagogik, Lehrmittel, theoretischer Unterricht, praktischer Unterricht, so viel Stoff. Wie soll das in nur 4 Tagen zu schaffen sein?
Doch wir wurden eines Besseren belehrt. Tina und Bernhard führten uns kompetent und in herzlicher Weise durch die Unterrichtsthemen.
Da wir alle Drei schon Tauchschüler ausbilden, haben wir hier gezeigt bekommen wie unsere Ausbildung effektiver gestalten können.
In der Theorie- und in Praxiseinheit (unter Wasser), die jeder von uns machen musste, wurden wir von Bernhard gefilmt. Die Filme haben wir anschließend zusammen ausgewertet. So konnte jeder von uns sehen wie er als Tauchlehrer auf seine Tauchschüler wirkt. Persönliche Stärken und Schwächen konnten in diesen 4 Tagen analysiert werden.
Das Seminar übertraf meine Erwartungen, der Stoff wurde durch die lockere Unterrichtsführung von Bernhard und Tina nie langweilig. Ich kann dieses Seminar Tauchlehrern und angehenden Tauchlehrern nur wärmstens empfehlen. Hier werden schwierige Themen in entspannter Atmosphäre „rübergebracht“.
Vielen Dank an Tina und Bernhard für die schönen Tage und die super Betreuung.
Ralf Fuhr
Medizinseminar in Kassel, 2008
Der Seminarblock des VDTL wurde dieses Jahr durch das Medizinseminar in Kassel eröffnet. Die Gruppe war bunt gemischt. Von einer Teilnehmerin, die erst am Anfang auf dem Weg zum Tauchlehrer steht, bis hin zu TL *** Tauchlehrern, war alles vertreten. Dies hat das Seminar mit Leben gefüllt.Die Habichtswaldklinik in Kassel war als sehr angenehmer Tagungsort bekannt und eine Fachärztin dieser Klinik, Frau Andrea Sachse eröffnete das Seminar mit dem Thema „Tauchen und Psyche“. Ein hochbrisantes Thema, welches verdeutlichte, in welchem Maße wir alle von bewussten oder unbewussten Erfahrungen geleitet werden.
Es ging um positiven und negativen Stress beim Tauchen, sowie den Einfluss des Tauchlehrers als Vorbildfunktion während der Ausbildung. Wie wichtig Training und Erfahrung beim Ausbau von Sicherheit und Automatismus sind. Hier ging es auch um praktische Hinweise im Umgang mit negativen Erlebnissen, die durch gezielte „Umleitung“ abgeschwächt oder sogar in positive Erlebnisse umgewandelt werden können. Einmal mehr wurde auch an das „Bauchgefühl“ appelliert.
Das Erkennen und vermeiden von negativen Stresssituationen sowie auch der Einfluss von Alkohol, Medikamenten oder Drogen auf die Psyche, wurden ebenfalls sehr verständlich erläutert. Anschließend konnten die gerade gewonnen Erkenntnisse als Negativbeispiele in Form von „Tauchunfällen und Wasserrettung“ im Vortrag von Hatti Sachse verdeutlicht werden. Dieser Vortrag lebte von den zahlreichen Erfahrungen der Teilnehmer. Somit kam eine sehr gute Diskussionsrunde zustande.
Der Tag fand seinen Abschluss in tiefere Einblicke in die „luftgefüllten Hohlräume des Kopfes“, die nun durch den Vortrag des HNO Arztes Dr. Lutz Michael Schäfer, gefüllt wurden. Hier ging es um Barotraumen, Tauchen mit Timpanoplastik und der Einsatz verschiedener sinnvoller oder weniger sinnvoller Medikamente in diesem Bereich.
Es wurde auch auf ein häufiges Problem von Leuten eingegangen, die viel mit Wasser in Berührung kommen. Da gehören wir Taucher nun unweigerlich dazu. Es treten hier im äußeren Gehörgang vermehrt Verknöcherungen auf, die zu Problemen führen können.
Am Samstagmorgen trafen wir uns bei strömendem Regen vor dem Druckkammerzentrum des Roten Kreuz Krankenhauses in Kassel. Hier gab es zunächst durch Dr. Ralf Busch einen kleinen Exkurs in Sachen Gasblasen im Körper und deren Elimination. Die „typischen“ Tauchunfälle sind solche, die primär nicht erkennbar sind. 70% - 80% der Fälle passieren „within limits“ und hier ist es wichtig, auch auf milde Befunde einzugehen. Neben verschiedenen Behandlungsschemata bei Druckkammerfahrten, wurden auch die Kosten der Druckkammerbehandlung angesprochen. Es fehlte auch nicht der Hinweis auf die Notwendigkeit, dies abzusichern und entsprechende Hotlines zu nutzen, die über einen 24 Stunden Service verfügen.
Diese sind kostenlos (u.a. AquaMed, DAN, VDST etc) egal welcher Verband sie betreibt. Leider konnte wegen der geringen Teilnehmerzahl eine vollständige Druckkammerfahrt nicht durchgeführt werden. Aber einen „Flachwassertauchgang“ konnten wir in der Kammer machen. Nach dem Mittagessen erwartete uns ein sehr interessanter Vortrag von Dr. Heike Gatermann zum Thema „Kindertauchen“. Es wurde einmal mehr klar: Kinder sind keine kleineren Erwachsene. Die medizinischen Aspekte und hier insbesondere die Unterschiede zu den Erwachsenen, wurden sehr fachkompetent und für jeden Teilnehmer verständlich erläutert. Frau Dr. Gatermann war es wichtig, dass das Kindertauchen von einem Team beurteilt werden muss. Hier sind die Kinder, Eltern, der Arzt und der Ausbilder gemeinsam gefragt. Bestimmte Altersgrenzen dürfen auf keinen Fall unterschritten werden. Unter 8 Jahren auf keinen Fall Gerätetauchen.
Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung kann auch entwicklungsbedingte oder auch geschlechtsbezogene Einschränkungen beinhalten. Weil das Kindertauchen in den Köpfen vieler Ausbilder noch vernachlässigt wird, sollte dieses Thema zum festen Bestandteil des Seminars werden. Dies war jedenfalls die einstimmige Meinung der Teilnehmer. Zum Tagesabschluss konfrontierte uns Dr. Martin Heß mit“ gefährlichen Meerestieren“. Neben der Relevanz für den Tauchlehrer und seine Tauchschüler, beinhaltete der Vortrag auch das Warum und Wie der Verletzungen durch diese Tiere. Auch die Vermeidung und Behandlung solcher unliebsamen Begegnungen wurden angesprochen.
Am Sonntagmorgen trafen wir uns alle in der Orthopädischen Klinik in Hessisch Lichtenau. Dort erwartete uns der Facharzt für Anästhesie Armin Jost, um uns theoretisch und praktisch in die Neuerungen der „Ersten Hilfe“ einzuweisen. Jetzt durften wir nach den Anweisungen Laerdal Puppen aktiv wiederbeleben und mit sehr nützlichen Hilfsmitteln die Atmung sichern. Die praktischen Tipps im Einsatz von Larynxmaske, Combitubus und Larynxtubus konnten sehr eingehend von uns unter Anleitung geübt werden. Nach der Rückfahrt zur Habichtswald Klinik und dem dortigen Mittagessen, ließen wir das Seminar noch einmal gedanklich Revue passieren.
Die Meinungen der Teilnehmer war sehr positiv, Hatti hatte ein super Programm mit hochkarätigen Referenten auf die Beine gestellt!
Nun möchte ich den ausgiebigen Bericht mit einem Dank an die Organisatoren und insbesondere an die Referenten beenden. In diesem Sinne einen guten Start in die neue Saison 2008
Iris Mann TL ***
Sportpädagogikseminar in Viernheim, 2008

Tina und die Erwartungs-Liste
Auf dem Weg zum Tauchen - Lehren
musst vier Tage Du entbehren,
die in Viernheim zu verbringen
mit Tina und Bernhard wir Dich zwingen.
Tauchlehrer - Sein erfordert mehr,
als Tauchen können. Das ist schwer
zu vermitteln, allen denen,
die das als " easy - going " wähnen.
Wer hier die Tage investiert,
der wird schrittweis hingeführt:
wie macht man wem den Unterricht.
Zum TL - 1- Stern ist das Pflicht,
denn Tauchen -Lehren ist - gottlob -
Berufsausbildung, und kein Job.
Die PÄDAGOGIK ist ein Fass,
das angefüllt mit WIE und WAS.
Das WAS, die Fakten, musst Du kennen,
den Wissensvorsprung eigen nennen,
dass Fragen auch aus Randbereichen
Dich nicht erröten noch erbleichen.
Zum WIE, da musst Du stets bedenken,
wo willst Die Schüler Du hinlenken:
Zum Sehen, Hören, Akzeptieren,
den Lernstoff gerne inhalieren.
Die Sprache sei deutlich, lebendig und klar,
die Gliederung logisch, die Hilfsmittel da.
( Die Hilfen vorher kennen, testen,
dann dient ihr Einsatz auch zum besten. )
musst vier Tage Du entbehren,
die in Viernheim zu verbringen
mit Tina und Bernhard wir Dich zwingen.
Tauchlehrer - Sein erfordert mehr,
als Tauchen können. Das ist schwer
zu vermitteln, allen denen,
die das als " easy - going " wähnen.
Wer hier die Tage investiert,
der wird schrittweis hingeführt:
wie macht man wem den Unterricht.
Zum TL - 1- Stern ist das Pflicht,
denn Tauchen -Lehren ist - gottlob -
Berufsausbildung, und kein Job.
Die PÄDAGOGIK ist ein Fass,
das angefüllt mit WIE und WAS.
Das WAS, die Fakten, musst Du kennen,
den Wissensvorsprung eigen nennen,
dass Fragen auch aus Randbereichen
Dich nicht erröten noch erbleichen.
Zum WIE, da musst Du stets bedenken,
wo willst Die Schüler Du hinlenken:
Zum Sehen, Hören, Akzeptieren,
den Lernstoff gerne inhalieren.
Die Sprache sei deutlich, lebendig und klar,
die Gliederung logisch, die Hilfsmittel da.
( Die Hilfen vorher kennen, testen,
dann dient ihr Einsatz auch zum besten. )
**
Das Pensum musst Du portionieren.
Vor " Zuviel" wird man resignieren,
und wenn man unterfordert ist,
ist das " Zuwenig" auch ein M...anko.
Plan sorgsam den Verlauf der Stunde,
Wer tut Was Wann Warum Womit!
Verlaufsplan klar? - Dann wird der Schritt
zum reibungslosen Ablauf klein,
der Unterricht erfolgreich sein.
Wenn irgendwann die Ohren sausen,
dann helfen wohldosierte Pausen....
Das zweite wichtige Kapitel
hat " Psychologie " als Arbeitstitel.
Motivation am Anfang steht,
erhalte sie, wo es nur geht.
Denk in den Schüler Dich hinein:
Wo mögen seine Grenzen sein?
Und führe sachte ihn heran,
damit er sie erkennen kann.
Mit Fördern und Fordern, wo immer er`s braucht,
erziehst Du den Schüler, dass sicher er taucht.
Und schafft er`s mal nicht zum Erfolge?
Pass auf, dass nicht im Alkoholge-
nuss, Re- / Agression
er auslebt seine Frustration.
Die Frustration zu tolerieren,
das muss man lernen und trainieren
beim Schüler und am eignen Leib.
Es ist Beruf - kein Zeitvertreib!
Die Tage vergingen wie im Flug,
Fragen und Anregungen gab es genug,
und allen war klar,
dass dies Seminar
ein tiefer Einstieg in die Materie war.
So sagen wir alle fröhlich und frank
an Tina und Bernhard: Herzlichen Dank!
Das Pensum musst Du portionieren.
Vor " Zuviel" wird man resignieren,
und wenn man unterfordert ist,
ist das " Zuwenig" auch ein M...anko.
Plan sorgsam den Verlauf der Stunde,
Wer tut Was Wann Warum Womit!
Verlaufsplan klar? - Dann wird der Schritt
zum reibungslosen Ablauf klein,
der Unterricht erfolgreich sein.
Wenn irgendwann die Ohren sausen,
dann helfen wohldosierte Pausen....
Das zweite wichtige Kapitel
hat " Psychologie " als Arbeitstitel.
Motivation am Anfang steht,
erhalte sie, wo es nur geht.
Denk in den Schüler Dich hinein:
Wo mögen seine Grenzen sein?
Und führe sachte ihn heran,
damit er sie erkennen kann.
Mit Fördern und Fordern, wo immer er`s braucht,
erziehst Du den Schüler, dass sicher er taucht.
Und schafft er`s mal nicht zum Erfolge?
Pass auf, dass nicht im Alkoholge-
nuss, Re- / Agression
er auslebt seine Frustration.
Die Frustration zu tolerieren,
das muss man lernen und trainieren
beim Schüler und am eignen Leib.
Es ist Beruf - kein Zeitvertreib!
Die Tage vergingen wie im Flug,
Fragen und Anregungen gab es genug,
und allen war klar,
dass dies Seminar
ein tiefer Einstieg in die Materie war.
So sagen wir alle fröhlich und frank
an Tina und Bernhard: Herzlichen Dank!
Autor: Herbert Dielmann
Technikseminar in Viernheim, 2008

Teilnehmer Technikseminar 2008
Nach der Begrüßung am Freitag begann Dr. M. Schmidt mit den Allgemeinen Grundlagen, Normen und Verordnungen. Am Nachmittag referierte Bernd Sax über neue Technik bei den Herstellern.
Am Samstag waren wir dann bei L& W in Lorsch und Bernd Wagner erklärte allen seine Kompressoren. Jeder Teilnehmer bekam eine Bescheinigung das er die Einweisung der BG vornehmen darf. Den Abschluß am Samstag bildete ein gemütliches Essen im Kartoffelhaus.
Am Sonntagmorgen wurden noch die Themen Computer und Neopren behandelt so das für den Nachmittag noch das Automatenschrauben überblieb.
Gegen 16:00 Uhr war alles vorbei und nach einen Dank an Bernd Sax wurde die Heimreise angetreten.
Technikseminar vom 17.03.06 - 19.03.06 Viernheim

Panzertauchanzug bei
Lenhard & Wagner
Es war insgesamt eine sehr lehrreiche und interessante Woche.
Prädikat: Empfehlenswert!
Durch das Seminar führten Dr. Matthias Schmitt, Bernhard Sax, Bernd Wagner und Georg Frauenhofer.
Autor: Martin Köhnke
Sportpädagogik I und II vom 13.03.06 - 16.03.06 Viernheim

Teilnehmer des Seminares
Nach der Begrüßung durch die beiden Kursleiter Martina Banholzer und Bernhard Sax lernten wir eine Menge über Didaktik, Rhetorik und die Vorgehensweise bei theoretischen Unterrichtseinheiten, über den Lernprozess und über den Einsatz von Unterrichtsmedien.
Dann hatten wir selbst die Gelegenheit, eine praktische Unterrichtseinheit auszuarbeiten und am Nachmittag im Schwimmbad zu präsentieren. Höhepunkt des Ganzen war eine Wechselatmungsübung mit vier Schülern und nur einem Schnorchel! Viel Spaß hatten wir auch bei der Ausarbeitung und Präsentation einer theoretischen Unterrichtseinheit und in der Nachbesprechung.
Autor: Martin Köhnke
Medizinseminar vom 17.02.06 - 19.02.06 Mettmann
Tag 1: Dr. Thomas Krummel, Dr. Martin Hess, Hatti Sachse

Rettungskoffer
Ein Hoch interessanter Vortrag über die Giftigkeit und was ist giftig sowie eventuelle Maßnahmen im Fall von Verletzungen wurde von Dr. Martin Hess gehalten. Hatti Sachses Vortrag über Tauchersicherheit und Rettung war schon einmal eine Einleitung für den Nächsten Tag.
Tag 2: Dietmar Wichmann, Hatti Sachse

Rettungswagen
Anschließend erhielten wir einen Einblick in Funktion und Ausstattung eines Rettungswagens. Die praktischen Rettungsübungen samt Simulation von Tauchunfällen fanden im Schwimmbad statt. Da die Feuerwehr ebenfalls Übungen abhielt, stand auch ein Rettungsboot zur Verfügung. Nach getaner Arbeit gab es Kaffee und selbst gemachten Kuchen im Hause Krummel (an dieser Stellevielen Dank an Anett).
Tag 3: Dr. M. Tille, Dr. R. Busch
Der Vortrag über das Foramen Ovale von Dr. M. Tille aus Plau am See ließ uns erst mal wieder entspannt zurücklehnen nachdem wir erfuhren, dass das Foramen Ovale nur bei ca. 25% der Bevölkerung vorkommt und für das Tauchen kein Problem darstellt, falls es nicht in Kombination mit einem Atrial Septal Aneurisma auftritt. Dr. R. Busch aus Kassel zeigte u.a. verschiedene Rettungskoffer.Fazit: Fortbildung lohnt in jedem Fall.
Autor: Martin Köhnke
VDTL-Seminare 2005
Die Seminare des VDTL hatten in diesem Jahr wieder regen Zulauf.Zum 1. VDTL NITROX Tauchlehrer Seminar hatten 15 Teilnehmer aus ganz Deutschland am 5. und 6.März den Weg nach Karlsruhe gefunden. Interesse und Motivation waren groß und unterschiedlich, wie bei Begrüßung und Vorstellung festzustellen war. Das Unterrichtsmaterial, das jedem NitroxInstructor für die Ausbildung zur Verfügung gestellt wird, wurde in lebhafter Diskussion durchgesprochen, wobei die beiden Referenten Ralf Wottrich und Volker Erb keine Frage offen ließen. Vor dem Hintergrund bereits publizierter Tauchunfälle wurde auf die spezifischen Anforderungen bei der Ausbildung nachdrücklich eingegangen. Unterricht über die Herstellung von Nitrox nach Membran- und Partialdruck- Methode sowie die entsprechenden Messungen und Kennzeichnungen leitete über zu den gesetzlichen Bestimmungen und zum Praktischen Teil. Das Seminar endete inhaltlich mit einer schriftlichen Prüfung und anschließender Auswertung. Fast allen Kandidaten wurde die erfolgreiche Teilnahme durch eine Urkunde bestätigt, die Brevetkarte " NitroxInstructor VDTL" wird folgen. Das Seminar wurde insgesamt sehr positiv aufgenommen und schloss mit einigen Anregungen und vor allem mit ausdrücklichem Dank und Anerkennung an die Referenten. Das nächste Nitrox-Instructor-Seminar findet wahrscheinlich im Spätjahr bei Ludger Harbke, Tauchsport - Allersberg, in Allersberg bei Nürnberg statt.

Praxiseinheit
Das VDTL-Technikseminar fand in diesem Jahr in den neuen Schulungsräumen der Firma Druckluftservice Mayer in Nürtingen statt. Den Teilnehmern wurden die Veränderungen hinsichtlich der bestehenden Verordnungen vermittelt, sowie die Materie Atemregler, Kompressortechnik und Luftaufbereitung erläutert bzw. vorhandenes Wissen aufgefrischt. Norbert Stoffer übernahm den Bereich Atemregler, Druckgasbehälterverordnung und Betriebssicherheitsverordnung. Die beiden Seminartage vergingen wie im Flug, ohne dass Langeweile aufkam. Zum Pädagogikseminar kamen 9 Teilnehmer unterschiedlichen Alters und Geschlechts auf verschiedenen Leistungsstufen. Dieses bewährte Seminar vermittelt angehenden Tauchlehrern wesentliche pädagogische Grundlagen, die bei der Prüfung zum "unter staatlicher Aufsicht geprüften Fachsportlehrer Tauchen" aber insbesondere für die Praxis als Tauchlehrer benötigt werden. So liegt auch immer ein Schwerpunkt auf den Lehrproben in Theorie und Praxis (im Pool). Diese werden aufgezeichnet und analysiert. Dank der konstruktiven Mitarbeit aller Teilnehmer konnten viele Inhalte und neue interessante Aspekte vermittelt werden.

Druckkammersteuerung
Als besonderes Highlight hat Herr Dr. Roggenbach an seinen Vortrag zum AED (Automatische Externe Defibrillation) die Ausbildung zum AED-Instructor gleich angehängt. Unser besonderer Dank gilt zudem Frau Dr. Sachse, Herrn Dr. Krummel, Herrn Dr. Heß, Herrn Dr. Tille und Herrn Dr. Schäfer, die zugunsten des VDTL auf Ihr Honorar verzichteten.
Der VDTL wird seinen Weg einer fundierten und qualitativ hochwertigen Ausbildung von Tauchlehrern fortsetzen, um damit die Voraussetzungen für eine solide Ausbildung von Tauchern und die höchst mögliche Sicherheit beim Tauchen zu schaffen.
Autor: VDTL